Projekt Limmerstraße

Die Limmerstraße, die sowohl lebendige Geschäftsstraße als auch Wohnort zahlreicher Bürger ist, stand immer wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit, weil sich die Beschwerden seitens der Anlieger und Geschäftsleute über Lärmbelästigung, Alkoholkonsum, Verschmutzung, sowie über rücksichtsloses Verhalten durch Einzelpersonen oder Gruppen immer weiter verschärften. Vor diesem Hintergrund erhielt das Karl-Lemmermann-Haus 2012 den Auftrag von der Stadt Hannover eine Evaluation der Situation auf der Limmerstraße durchzuführen.

Im Anschluss an die Evaluation erhielt das Karl-Lemmermann-Haus den Auftrag von der Stadt Hannover die Handlungsempfehlungen aus dem Evaluationsbericht in einem neuem Projekt auf der Limmerstraße umzusetzen.

Die Maßnahmen bezogen sich anfangs im Wesentlichen auf

· Straßensozialarbeit, um verhaltensauffällige Menschen zu adäquatem Verhalten zu bewegen und Hilfebedürftige zu unterstützen
· die Begleitung und Anleitung von Sicherheitskräften, die an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden auf der Limmerstraße im Einsatz sind
· unterschiedliche Kampagnen.

Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass die eingesetzten Module zu sehr guten Erfolgen führen. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt der Projektinhalte auf der Straßensozialarbeit. Das Ziel der Sozialarbeit besteht darin:

· zwischen verschiedenen Interessengruppen zu vermitteln
· auffälliges, störendes Verhalten und Einstellungen mit Beteiligten zu reflektieren
· Aufklärungsarbeit im Stadtteil zu leisten
· soziale Hilfen für Hilfebedürftige zu vermitteln

um damit die Möglichkeit eines einvernehmlichen Zusammenlebens und einer guten Lebensqualität für alle Bürger im Stadtteil zu schaffen.

Im Sommer wird das Projekt mit einem höheren Stundenvolumen als im Winter durch Sozialarbeiterinnen des Karl-Lemmermann-Hauses begleitet.

Die Ergebnisse unserer Beobachtungen können Sie nachfolgend herunterladen:

Evaluationsbericht 2010
Präsentation 26.09.2012